Entlarve deine hinderlichen Gedanken

 

Entlarve deine hinderlichen Gedanken mit leicht umsetzbaren Übungen.

Entlarve deine hinderlichen Gedanken mit leicht umsetzbaren Übungen, auch wenn wir im Alltagsstress gefangen sind und wenig freien Raum haben, um aufzuatmen und um unsere Gedanken zu sortieren.

Je mehr Hektik und Stress wir haben, desto mehr kreisen sich unsere Gedanken ins scheinbar uferlose. Das wirkt sich auf unsere so wichtige Nachtruhe aus und auf unser Wohlergehen insgesamt. Das zehrt an den Nerven und an unserer Gesundheit.

Mir wurde erst vor ein paar Tagen wieder sehr bewusst, wie oft ich gedankenversunken durch mein Leben gehe und wie fest verankert manche Gedankengänge sind.

Erst, wenn ich in der Lage bin, bewusst meinen Gedanken folgen zu können, kann ich besser erkennen, was wirklich in meinem Kopf vorgeht. Umso leichter kann es gelingen, hinderliche Gedanken ausfindig zu machen und diese aufzulösen.

So entlarvst du deine hinderlichen Gedanken…

Eine kleine Geschichte dazu von mir:

Immer wieder tauchte der fordernde Satz auf: „Ich mache noch schnell das und das…“

Wie z.B. ich räume „noch schnell“ die Spülmaschine aus, ich hänge „noch schnell“ die Wäsche auf, ich gehe „noch schnell“ einkaufen, ich schreibe „noch schnell“ die E-Mail, ich nehme „noch schnell“ das Video auf usw.

Es hat eine Weile gedauert, bis ich wirklich wahrgenommen haben, was sich da unbemerkt in mir entwickelt hat. Welchen Druck ich mir selbst aufgebaut habe, ohne es zu merken.

Ich habe mich daraufhin gefragt:

  • Warum will ich ständig „noch schnell…“ etwas tun?
  • Und bin ich, wenn ich so denke, tatsächlich „schneller“?

Das Resultat daraus war, dass ich ständig unter Druck war, den ich mir selbst gemacht habe, damit ja alles „schnell“ geht. War ich aber wirklich „schneller“? Ich glaube nicht. Ungewollt und unnötigerweise stand ich stattdessen viel mehr unter Druck. 

Wie kannst du in deinem hektischen Alltag mehr präsent sein, um das was du denkst bewusster wahrzunehmen?

Entlarve deine hinderlichen Gedanken… Diese Fähigkeit dazu kannst du einfach und ohne großen Aufwand trainieren und üben!

Hier sind 3 leicht umsetzbare Tipps:

1. Hole dich selbst, wenn du merkst, dass du in deinen Gedanken versunken bist, immer wieder absichtlich zurück in diesen Moment und frage dich, was du gerade gedacht hast. Was schwirrt dir im Kopf herum? Werde dir klar darüber. Du wirst erstaunt darüber sein, was da so alles auftaucht… 

2. Nimm dir am Anfang feste Zeiten, in denen du dich mit dem jetzigen Moment und deinen Gedanken beschäftigst: Wenn du magst, schließe deine Augen, beobachte deine Gedankengänge, halte sie nicht fest, sondern nimm sie nur wahr… Wenn du das regelmäßig übst, wird es dir allmählich leichter fallen dich darauf einzulassen.

Ein entspannter Zustand kann dafür sehr hilfreich sein. Lies dazu gerne meinen Blogartikel

Entspanne deinen Körper – höre ihm zu!

3. Als Unterstützung können dir überdies solche Fragen dienen: 

Was denke ich jetzt im Augenblick?

Welche Gedanken tauchen wiederholt auf?

Wie sehr beschäftigt mich dieser Gedanke bzw. diese Gedanken und wieso?

Wenn dir klar wird, was dich beschäftigt, über was du konkret nachdenkst oder welche Gedanken sich dir zeigen, dann kannst du sie ändern.

Für mich gibt es „schnell“ nur noch in Fällen, in denen es wirklich schnell gehen muss, ansonsten nicht mehr. Vielleicht mache ich meine Arbeit ja gar nicht langsamer… Auf jeden Fall hetze ich mich nicht mehr und dieser Gedanke hat sich tatsächlich aufgelöst und mein Druck, den ich mir gemacht habe, ebenso.

Entspannt zu sein ist außerdem der Schlüssel, der es dir ermöglicht in Ruhe deine Gedanken beobachten zu können bzw. dafür sorgen kann, dass deine Gedankenspirale ruhiger wird oder sogar gestoppt wird, weil du sie nun immer öfter durchschauen kannst.

Mein Entspannungskurs

Mehr Entspannung und Lockerheit im Alltag

kann dich dabei sehr gut unterstützen.

Erkenne und löse deine hinderlichen Gedanken! Ich wünsche dir viel Erfolg dabei!

Ganz herzliche Grüße
Deine Christiane

Bildquelle: Canva

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